Preisverleihung 2011
Die Atmosphäre im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn war eine ganz besondere. Am 20. Oktober 2011 kamen dort mehr als 250 Gäste zusammen, um die Verleihung des Deutschen Betriebsräte-Preises 2011 zu feiern. Am historischen Ort trafen sich Nominierte und Preisträger, Juroren und Ehrengäste. Im weiten und lichtdurchfluteten Bundestagsrund saßen gespannte Betriebsräte, Vertreter aus Gewerkschaften und Wissenschaft und zahlreiche weitere Teilnehmer und Gäste.
Den Deutschen Betriebsräte-Preis in Gold erhielten die Betriebsräte des Flugzeugbauers Airbus Operations GmbH, Hamburg. Mit ihrem Projekt »Engineering-Forum« lieferten sie ein innovatives Beispiel dafür, wie auch hoch qualifizierte Beschäftigte aus dem Forschungs- und Entwicklungsbereich dauerhaft in die betriebliche Interessenvertretung eingebunden werden können. »Beteiligung ist mehr als eine Methode, sie ist eine Haltung«, so Peter Donath, Bereichsleiter Betriebs- und Branchenpolitik beim IG Metall-Vorstand, in seiner Laudatio für den Gold-Preisträger. Den Airbus-Betriebsräten gelang es mit ihrem Beteiligungsmodell, »ein Mitarbeiter-Forum dauerhaft zu etablieren. Damit wurde die Betriebsratsarbeit geerdet«.
»Endlich sitzen diejenigen
hier, die immer hier sitzen sollten – die Betriebsräte«, eröffnete
Dietmar Hexel, Mitglied des DGBBundesvorstands seine Festrede. Zusammen
mit weiteren sieben Juroren musste er aus über 70 Bewerbungen die
Nominierten und Preisträger bestimmen. Bereits zum dritten Mal wurde die
Auszeichnung von der Zeitschrift »Arbeitsrecht im Betrieb«
ausgeschrieben. Ihr Ziel: Die öffentliche Würdigung von Betriebsräten,
Gremien und betriebsübergreifenden Kooperationen, die sich nachhaltig
für den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen oder für die
Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Unternehmen einsetzen. Wie
auch in den Vorjahren lag die Schirmherrschaft beim Bundesministerium
für Arbeit und Soziales.
Quelle: AiBplus, Ausgabe 7/2011 (den vollständigen Artikel finden Sie ab Seite 6)
Dieses Jahr fand die Preisverleihung im ehemaligen Bundestag in Bonn statt.
Rainer Jöde, Geschäftsführer des Bund-Verlags, hielt die Eröffnungsrede.
Durch die Veranstaltung führten Eva-Maria Stoppkotte (Arbeitsrecht im Betrieb) und Thorsten Halm von (m) 5- Consulting
Die Jury hatte auch dieses Jahr die schwierige Aufgabe unter den über 70 eingereichten Projekten, die vorbildlichsten auszuwählen.
Über den Betriebsräte-Preis in Gold freuten sich die Betriebsräte der Airbus Operations GmbH.
Peter Donath, Bereichsleiter beim IG Metall Vorstand, hielt die Laudatio für die Goldpreisträger.
Der Deutsche Betriebsräte-Preis in Silber ging an den Betriebsrat der Schott AG in Mainz. Der Preise wurde überreicht von Dietmar Hexel (DGB Bundesvorstand).
Die Bronze-Preisträger von der Risse-Wilke GmbH in Iserlohn.
Prof. Dr. Heinrich Wottawa von der Ruhr-Universität Bochum ehrte die Empfänger des DPRP in Bronze.
Die Empfänger des Sonderpreises "Gute Arbeit": Der Betriebsrat der Deutsche Post AG Briefniederlassung Nürnberg mit Jury-Mitglied Dina Bösch vom ver.di Bundesvorstand.
Der Sonderpreis für Innovative Betriebsrats-Arbeit ging an die BR der Aesculap AG Tuttlingen. Hier mit Eva-Maria Stoppkotte.
Der Sonderpreis Krisenbewältigung für die ATIKA GmbH & Co. KG aus Ahlen, wurde von Ulrike Schramm de Robertis, der früheren BR-Vorsitzenden von Lidl, überreicht.
Die BR der B. Braun Melsungen AG nahmen den Sonderpreis Zukunftssicherung von Günter Schölzel (IG BCE) entgegen.